Niemand sonst hätte bisher auch nur annähernd eine solch repräsentative Darstellung geliefert.
Wikileaks hat hingegen eine lediglich als “geheim” eingestufte Datenbank von Schlachtfeldberichten gestohlen, welche randvoll mit Desinformation sind, diese Datenbank dann von Namen und anderen Details bereinigt und sie schließlich der Establishment-Presse gegeben, die sich mit dem Pentagon und der Obama-Administration abgesprochen und dem Establishment mit der Berichterstattung einen riesigen Gefallen getan hat.
In den Dokumenten finden wir rein gar nichts über die bewusst inszenierte Täuschung der Weltöffentlichkeit, um einen Angriffskrieg gegen den Irak zu legitimieren, wir finden nichts über Spezialeinheiten und verdeckte Kriegsführung, nichts über Operationen unter falscher Flagge zur Anheizung von Konflikten zwischen muslimischen Konfessionen, nichts über psychologische Kriegsführung, nichts über das organisierte Folterprogramm, nichts über das tatsächliche Ausmaß der toten Zivilisten durch Bombenkampagnen und andere Kampfandlungen, nichts über den Einsatz von abgereichertem Uran und anderer illegaler Waffen, nichts über das Mafia-artige Vorgehen von Söldnerfirmen. Keine Geschichte eines Krieges ist auch nur annähernd representativ ohne solche zentralen Themen. In der von Wikileaks beschafften Datenbank findet sich nichts davon, weil solche Dinge einer wesentlich höheren Geheimhaltungsstufe unterliegen.
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Wikileaks-Mythos Nummer 2: Wikileaks ist “unpolitisch”
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Wikileaks behauptet von sich selbst, nicht politisch zu sein. Dass man sehr wohl politischen Einfluss nehmen möchte, sollte auch dem Dümmsten klar sein. Mit der Beteuerung soll wohl eher gemeint sein, dass man unvoreingenommen wäre und nicht selektiv das eine belastende Material zurückhält während man anderes veröffentlicht. In der Realität sah die Sache dann so aus: Wikileaks wurde überschwemmt mit Material, hatte aber nur stark begrenzte Ressourcen für die Aufbereitung. Die Echtheit von Dokumenten musste geprüft werden und das eine oder andere gehörte herausgestrichen um z.B. Menschenleben zu schützen. Also musste zwangsläufig jemand entscheiden, wie man die limitierten personellen und zeitlichen Ressourcen einsetzt. Dieser jemand war allem Anschein nach niemand anderes als Julian Assange.
Der Investigativreporter Wayne Madsen schrieb:
Unsere Quellen in Asien glauben dass Wikileaks es sich mit ihren Zahlmeistern von der CIA verscherzt hatte, nachdem sich herausstellte dass Teile von Wikileaks’ “Beute” [gestohlene Daten] an den Mossad weitergereicht wurden anstatt an die Gönner in Langley. Nach einem Stopp der CIA-Gelder übernahm “Daniel Schmitt” und zog die Wikileaks-Operation nach Belgien und Schweden um in der Hoffnung, eine sicherere Basis in Island zu etablieren.
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http://infokrieg.tv/wordpress/?p=1618

Wikileaks-Mythos Nummer 3:
Die neueste Veröffentlichung hilft der Friedensbewegung
Ganz im Gegenteil: Die Veröffentlichung und die Berichterstattung schirmen die Planer des Irak-Feldzugs ab und entbinden sie von den Hauptvorwürfen. Ein Normalbürger kann keine 400.000 Seiten über ein einzelnes Thema lesen und ist angewiesen auf eine journalistische Aufbereitung bzw. eine Aufbereitung in Sachbüchern. Dies braucht Zeit und Kompetenz. Der Irak-Krieg und der Krieg gegen den Terror sind enorm umfangreiche Themen. Wikileaks hat alles andere Material liegen gelassen um innerhalb von einigen Wochen und Monaten die Afghanistan- und Irak-Dokumente von diversen Namen und Details zu bereinigen, es fand jedoch keine journalistische oder historische Aufarbeitung statt. Man hätte die Dokumente der ganzen Welt gleichzeitig übergeben können, vielleicht mit einer groben Übersicht und einem Warnhinweis, wie unvollständig und irreführend die enthaltene Darstellung ist. Dies wäre jedoch eine weitaus weniger medienwirksame Inszenierung gewesen und hätte wohl nur einen Bruchteil der erhofften Spendengelder eingetrieben. Stattdessen kooperierte man mit den Establishment-Massenmedien, die allesamt seit langem beste Geheimdienstkontakte pflegen und vom politischen Establishment und den Werbekunden als Sprachrohr gebraucht werden.
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Wikileaks-Mythos Nummer 4: Wikileaks bietet Geheimhaltung und Quellenschutz erster Klasse
Kompromittierte Sicherheitstechnologie, falsche Versprechungen und das sexy James Bond-Image
Quellen wissen kaum auf wen sie sich überhaupt einlassen; am besten schützt Wikileaks noch ihre eigene internationale Geldwäsche. Wikileaks verfügt im Gegensatz zu so manchem Investigativreporter nicht über das Training und die Erfahrung von Nachrichtendiensten, und schon gar nicht über die Ressourcen. Nachrichtendienste können ihre Agenten international mit falschen Identitäten und Coverstories einsetzen, die einer echten Sicherheitsüberprüfung standhalten. Assange muss seinen australischen Pass jedesmal vorzeigen, wenn er ein Flugzeug besteigt. Daniel Domscheit-Berg, vor seinem Ausstieg unter dem Pseudonym Daniel Schmitt noch als ranghohes Kernmitglied von Wikileaks bekannt, erläuterte kürzlich dass seine Tarnung keinerlei Schutz bieten würde vor irgendwelchen Behörden.
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