Die heimliche, allgegenwärtige Zensur..
Ein Redakteur packt aus: Seit 9/11 keine freie Recherche mehr! Teil 1 (Info)
MUST READ!
Der Beitrag spiegelt sehr gut eines der Hauptprobleme unserer heutigen Gesellschaft wieder. Mir stößt dieses Thema schon seit Jahren bitter auf. Da ich selbst viel schreibe und in mehreren Branchen auch mit Firmen bzw. Kunden zu tun habe, weiß ich um den dahinterstehenden Mechanismus. Das eigentliche Problem besteht aber darin, daß die meisten Deutschen Zensur akzeptieren und daß sie, obwohl sie wissen bzw. ahnen, daß die Publikationen weitgehend gefälscht sind, diese immer noch dumm und blöde konsumieren. Das Allerschlimmste sind hier übrigens die angeblich “seriösen” Hauptmedien, also ZEIT, Spiegel, Süddeutsche, FAZ usw., bzw. die Tagesschau im Fernsehen. Denn aufgrund ihres allgemein akzeptierten Images sind sie es, die als “trojanische Pferde” benutzt werden. Eine “Bild”-Zeitung oder irgendeine billige Illustrierte ist dagegen geradezu ehrlich, weil jeder weiß, daß dort versucht wird, mit Worten Effekte hervorzurufen, also im Grunde manipulativ und propagandistisch vorgegangen wird. Da man es weiß, ist es bei weitem nicht so heimtückisch; man macht sich immer noch selbst seine Meinung. Aber im Hintergrund wirken die angeblich “seriösen” Medien als heimlicher Bezugspunkt, als eine Art faktische Tatsachenbasis, und genau da passiert der viel schlimmere Betrug.
Es wäre übrigens ganz leicht, den ganzen Spuk mit der Zensur von heute auf morgen loszuwerden! Nichts einfacher als das: man bräuchte nämlich nur, so, wie es auch bei Bankraub, Totschlag und anderen gegen fundamentale Rechtsprinzipien verstoßende Handlungsweisen gehandhabt wird, die entsprechenden Strafen zu verhängen. Und zwar Strafen, die der tatsächlichen Schwere der Tat gemäß wären!Denn schließlich handelt es sich hierbei ja zum einen um Betrug, zum zweiten um Freiheitsberaubung und drittens um Schädigung und Verletzung demokratischer Gepflogenheiten. Der Chefredakteur oder Verlags- bzw. Studioleiter des betreffenden Mediums müßte angeklagt und mit schwerer Strafe belegt werden. Ferner müßte er für eine gewisse Mindestdauer Berufsverbot erhalten. Dann, ja dann wäre der Spuk schnell vorüber.
Allein schon die Tatsache, daß Zensur allgegenwärtig geworden ist (man wird ja schließlich schon von Kindesbeinen an in der Schule zum Gehorchen und zur Unterordnung gezwungen) und daß gleichzeitigkeinerlei Sanktionierungsmöglichkeiten vorgesehen sind, beweist, daß von vornherein gegen rechtsstaatliche Grundsätze verstoßen werden soll. Daran gewöhnt man sich dann zunehmend, und plötzlich wird es, wie in jeder Diktatur, zu einem Sakrileg, auf Einhaltung der eigentlich selbstverständlichen Umgangsformen zu pochen.
In einem Staat wie der DDR gab es sicher auch irgendwo im Gesetz eine Rede- und Meinungsfreiheit — trotzdem wußte jeder, der sie zu nutzen wagte, genau, was ihm ganz automatisch passieren würde. Man nennt das auch “Konditionierung”, und die geht bis hin zum Reflex. Schließlich funktioniert das Ganze sogar ohne äußeren Anlaß, weil es tief genug verinnerlicht worden ist. Es wird dann nicht einmal mehr darüber gesprochen; es ist “selbstverständlich” geworden.
http://radio-reschke.tumblr.com/post/1514420194/die-heimliche-allgegenwartige-zensur


Auszüge aus dem Interview:
Wenn nun ein Kunde eine Aufgabenstellung verlangt, wie kommst Du an Hintergrundmaterial? Wie und wo recherchierst Du darüber?
Jetzt betrittst du gerade einen etwas kritischen Bereich (Fxxxxx fasst sich grübelnd an den Kopf). Früher hat man noch recherchiert und das Hintergrundmaterial für die Artikel zum Teil selbst beschafft. Das entfällt inzwischen komplett. Hintergrundmaterial und Quelle/n bekommen wir vom Auftraggeber gleich mitgeliefert.
Bei namhaften Kunden findest du im Briefing meist einen Vermerk wie “Material anbei, keine Recherche, nur Text!” o.ä. Unser Chefredakteur hebt diese Passagen dann meist noch hervor oder drückt zusätzlich einen entsprechenden Stempel drauf. Er muss schließlich seinen Allerwertesten hinhalten, wenn sich der Kunde hinterher beschwert, dass wir nicht lesen konnten.
Je “unbedeutender” der Kunde ist, desto mehr Freiräume haben wir in der Regel.
Wie, die Quellen werden mitgeliefert, führst Du selbst keine Recherchen mehr durch?
Wie gesagt: Bei namhaften Kunden, insbesondere der Massenmedien, werden uns eigene Recherchen sogar meist strikt untersagt.
“Quellen” gibt es eh ganz selten, meist ist es nur eine einzige Quelle, die fix und unantastbar ist. Die Vorgaben sind in solchen Fällen dann extrem eng gefasst, um es vorsichtig und höflich auszudrücken. Das unterscheidet uns aber nicht wirklich von den Stammredakteuren der Verlage. Auch die haben sich an feste Vorgaben zu halten und Recherchen sind dort nur möglich, wenn sie sich innerhalb dieser Vorgaben bewegen.
Deine Aussagen klingen ziemlich übel, von freier Presse kann dabei ja wirklich nicht mehr die Rede sein. Leider wissen das die Leser wohl nur in den seltensten Fällen. Wie wird das Deiner Ansicht nach in der Zukunft weitergehen, gibt es einen Trend, den Du beobachtest, wird es schlimmer?
Es wird definitiv schlimmer werden. Im Prinzip stehen wir ja erst am Anfang der Umwälzungen. Seit 2001 sind gerade einmal sieben Jahre vergangen. Da ist zwar schon eine ganze Menge passiert, aber wenn du bedenkst, welche Maßnahmen noch in Planung sind bzw. gerade umgesetzt werden (siehe BKA-Gesetz, Auflösung des Datenschutzes, drastische Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit, Aufweichung der Versammlungsfreiheit und des Demonstrationsrechtes, biometrische Ausweispapiere etc.), steckt das alles fast noch in den Kinderschuhen.
Oder, um es anders auszudrücken: Wir kommen gerade in die Pubertät und wie unberechenbar die ist, sollten wir eigentlich alle noch wissen (Fxxxxx schaut einigermaßen angewidert). Allerdings waren Presse- und Meinungsfreiheit schon von jeher nie wirklich vorhanden. Die Freiheit hörte und hört dort auf, wo Machtinteressen beginnen. Und an solche Grenzen stößt man inzwischen sogar schon im regionalpolitischen Bereich.
Bist Du in Eurem Unternehmen eigentlich der einzige, der diese Problematik erkennt und sich Gedanken macht?
Ganz und gar nicht. Im Grunde genommen sind wir alle vollkommen ernüchtert. Das betrifft sogar den Chefredakteur höchstselbst. Der macht zwar noch gute Miene zum bösen Spiel, aber in trauter Runde kommt er schon aus sich heraus und zeigt seine Resignation und Hilflosigkeit. Er hat nur das Problem, dass er in seiner Position ein “Obergefangener” des Systems ist.
Wir, die anderen Redakteure und Angestellten, sind nur einfache Gefangene. Der “Gefängnisalltag” wird in der Freizeit dann allerdings auf unterschiedlichste Art und Weise verarbeitet. Selbst unsere Volontärin, jetzt ordne ich doch mal ein Geschlecht zu, weiß inzwischen genau, um was es geht und auch die beiden Praktikanten sind nicht dumm, auch wenn sie meistens Kaffee kochen müssen (Fxxxxx hat wieder sein Machogrinsen im Gesicht).
Der Witz daran ist doch, dass man denen etwas beibringen und vermitteln soll und was sie tagtäglich miterleben müssen, widerspricht dem Sinn der Sache absolut. Die Volontärin kommt zum Beispiel direkt von der Uni, hat noch ihre ganzen universitären Weisheiten drauf und jeden Tag werden ihre Theorien Stück für Stück zerstört.
Pressefreiheit? Gibt es nicht wirklich. Unabhängiger Journalismus? Vergiss es! Spannende Recherchen, eigene Artikel völlig frei erarbeiten und verfassen? Träum weiter. Hintergrundmaterial sammeln? Bloß nicht …
Hast Du den Eindruck, dass sich in der breiten Masse das Bewusstsein diesbezüglich ändert?Auf die breite Masse bezogen gibt es diesbezüglich und schon fast insgesamt gesehen gar kein Bewusstsein mehr. So erschreckend es auch klingen mag: Ich bin der Meinung, dass nahezu das gesamte Volk über die Medien und die technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit so dermaßen vereinnahmt wurde, dass der Kopf eigentlich nur noch vorhanden ist, um den Hals vor Wassereinbruch zu schützen (Fxxxxx grinst sarkastisch).Freies Denken ist Glückssache und die Wenigen, die es noch praktizieren, kommen gegen den ganzen Stumpfsinn und die Lethargie der Masse nicht an. Ich denke grundsätzlich, dass man hier aber auch unser gesamtes Erziehungssystem für schuldig erklären muss. Wir werden schon im Kindergarten und in der Schule mit “Wahrheiten” geimpft. Ein Widerspruch ist in jeder Hinsicht zwecklos. Wie soll man frei denken, wenn man es nie gelernt hat?Wer nicht mitmarschiert, hat in unserer Gesellschaft keine Chance. Ich bin viel zu lange mitmarschiert. Im Gleichschritt. Irgendwann bin ich aus dem Takt geraten, weil ich die Unlogik der ganzen Dinge und die Lügen um uns herum nicht mehr ertragen konnte. Vielleicht habe ich jetzt auch keine Chance mehr, aber das ist mir inzwischen egal (Fxxxxx winkt ab). Ob die Masse es ähnlich sieht, wage ich zu bezweifeln. Im Gleichschritt zu marschieren, kann schließlich zur Gewohnheit werden.Vielleicht wachen die Leute ja auf, wenn sie wissen, dass sie direkt auf den Abgrund zumarschieren. Wenn es dann nicht schon zu spät ist …Mein Kommentar: Wäre gut, wenn sich mehr Journalisten und Mitarbeiter der Medien von diesen Fesseln lösen würden und sich dazu bekennen würden. Und wie bereits oben schon gesagt wird, machen sie sich mitschuldig, indem sie Desinformation verbreiten und ebenso wie die Politiker Hetze betreiben im Sinne von Teile und Herrsche. Aber wenn der Tag X kommen sollte, werden auch sie sich verantworten müssen und keinen Job mehr haben.Einer fällt mir noch ein, Ulrich Wickert, der sich bezüglich 9/11 kritisch äußerte und sich danach öffentlich entschuldigen musste. Tja, da frage ich mich, wo ist hier der Unterschied zur ehemaligen DDR?? - Dass er nicht gleich zum Verhör abgeholt wurde?? Ist das der Unterschied?? Nein meine Lieben, der Schein muss noch gewahrt werden!! Wir leben halt in einer Scheindemokratie. Erst wenn der Wahnsinn immer offensichtlicher wird, wird sich auch der schöne Schein auflösen und die Schlafenden werden dann erst merken, dass es eine Demokratie nie gegeben hat!Hier noch ein Video Beitrag bezüglich Herrn Wickert:
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