
Die Obama-Regierung hat Südkorea ermutigt, Militärmanöver in der Nähe der Yeonpyeong- Insel abzuhalten. Dabei handelt es sich um eine kalkulierte und gewagte Provokation, die sich in erster Linie gegen Nordkorea richtet. Die militärisch hochsensible Yeonpyeong-Insel war am 23. November Schauplatz eines Artilleriegefechtes zwischen Nord- und Südkorea.
Südkorea hat Nordkoreas Vergeltungsdrohungen und Aufforderungen Russlands und Chinas zur Besonnenheit ignoriert. Die Manöver bergen nicht nur das Potential, eine militärische Konfrontation zwischen den beiden koreanischen Staaten zu provozieren. Es besteht auch die Gefahr eines größeren Konfliktes, in den die Supermächte hineingezogen werden.
Die USA unterstützen das südkoreanische Manöver nicht nur, um Druck auf Nordkorea, sondern auch auf China auszuüben. In den vergangenen Monaten hat die Obama-Regierung in der gesamten Region auf aggressive Weise versucht, Chinas wachsenden Einfluss einzudämmen. Washington hat China wiederholt vorgeworfen, nicht genug zu tun, um Nordkorea „in die Schranken zu weisen“, gleichzeitig aber jeder Maßnahme Beijings zum Abbau der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel eine Abfuhr erteilt.
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http://www.wsws.org/de/2010/dez2010/kore-d21.shtml

China vs. USA : Machtkampf in der Euro-Zone

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